Viefalt fördert Entwicklungen

 

 

  Einfluss der Technik auf das Bewusstsein des Menschen

  

Ein kurzer geschichtlicher Überblick

 

Noch nie zuvor verfügte die Menschheit über einen so ausgereiften Erkenntnisschatz.

 

Zum einen profitieren wir von den modernen Wissenschaften wie Wirtschaftswissenschaften, Medizin, Biologie, Psychologie, Quantenphysik (moderne Physik), Neurobiologie, Mathematik, Informatik, Synergetik, Kommunikationswissenschaften, FLOW-Forschung, Salutogene, Resilienz- Forschung, der Selbstorganisationstheorie und anderen Wissenschaften. Zum anderen haben wir die traditionellen Weisheitslehren, die über Jahrtausende ein hochdifferenziertes Wissen und ganzheitliche Erfahrungen über menschliches Bewusstsein gesammelt haben.

 

Und es gibt immer mehr Möglichkeiten „moderne Wissenschaften“ und „jahrtausende alte Weisheitslehren“ miteinander zu verbinden und "im Dienste des Menschen" und für die Entwicklung von Mensch, Familie, Unternehmen und Gesellschaft zu nutzen.

 

 

 

Die Wissenschaft entwickelt sich stets weiter 

 

 

Menschen dachten früher, die Erde wäre eine Scheibe. Aus ihrer damaligen Sicht war die Erde als "runder Erdball" nicht ohne weiteres sichtbar. Aus heutiger Sicht würden wir sagen, es war ein Irrtum. Und doch war es der Stand der Erkenntnisse der damaligen Zeit. Es dauerte eine sehr lange Zeit, bis die neuen Erkenntnisse angenommen und eine neue ("ganzheitlichere") Sicht möglich wurde. Und heute?

 

„Ich denke, also bin ich“ – mit diesem berühmten Satz formulierte der Philosoph René Descartes im 17. Jahrhundert das Weltbild, das unsere Gesellschaft, unsere Arbeit und unser Leben seit mehr als 400 Jahren prägt. Das rationale Denken war und ist das Fundament unserer Kultur. Dieses "rationale Denken" erscheint uns "normal", weil wir es "gewohnt" sind. Doch auch dieses Weltbild entwickelt sich weiter. Viele neue Erkenntnisse sind hinzu gekommen und viele weitere Erkenntnisse werden auch zukünftig immer wieder neu hinzukommen. Wissenschaft ist kein statischer Zustand, sondern ein fortwährender Prozess. Wissenschaft wird zudem von Menschen gemacht und ist damit auch immer eingebunden in den jeweiligen historischen und gesellschaftlichen Kontext. Hier ist es grundlegend wichtig, sich den ständigen Veränderungen nicht zu verschliessen, sondern jederzeit eine gesunde Neugierde auf "neue Erkenntnisse" beizubehalten.

 

Fakt ist: Ob Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft, Gesundheit oder Familie - ohne die Erkenntnisse einer ganzheitlichen Sicht bleibt jedes Wissen "nur" ein Halbwissen. Das Weltbild aus der Zeit René Descartes war "eine Errungenschaft" aus dem 17. Jahrhundert: "Ich denke, also bin ich". Fakt ist: Denken ohne Gefühle gibt es gar nicht. Genauso, wie die Erde keine Scheibe (mehr) ist. Neurowissenschaftler weisen heute auf jene Hirnstrukturen hin, die uns fühlen lassen (vgl. u.a. Prof. Dr. Dr. Gerhard Roth, Hirnforscher an der Universität Bremen; Prof. Elizabeth Phelps von der New York University; Prof. Dr. Gerald Hüther, Neurobiologische Präventionsforschung, Universitätsmedizin Göttingen). Nicht "ich denke also bin ich" müsste es heissen, sondern ...

 

Stark vereinfacht lauten die wichtigsten Erkenntnisse der modernen Neurobiologie: "Das Gehirn wird so, wie und wofür man es mit großer Begeisterung benutzt" (Prof. Dr. Gerald Hüther). Der Homo oeconomicus, der die Alternativen rein rational abwägt, erweist sich daher als Fiktion der klassischen Wirtschaftstheorie. Der Mensch ist von Natur aus "eins". Körper, Verstand und Herz arbeiten immer "vernetzt" und "synergetisch" zusammen. Der Verstand allein ist dagegen begrenzt (vgl. u.a. Gerd Gigerenzer, Geschäftsführender Direktor am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin; Professur für Psychologie an der Freien Universität Berlin).

 

Um aber von vorn herein Missverständnissen vorzubeugen:

Es geht hier nicht bloß um die viel bemühte "emotionale Intelligenz" oder die Wiederentdeckung der "sozialen Kompetenz". Es geht um "das gesamte Bild". Es geht um das ganzheitliche und lebendige Wesen des Menschen: Körper, Verstand und Herzsystem wirken von Natur aus "als eine lebendige Einheit" (vgl. u.a. MIND-BODY-MEDIZIN). Um also das menschliche Wesen und das menschliche Denken zu verstehen, müssen wir die Emotionen und den Körper berücksichtigen und umgekehrt. Wichtig ist: Am Anfang steht immer das Verständnis und die Erfahrung um das lebendige Ganze: WIE wirken Körper, Verstand und Herzsystem als Einheit zusammen?

 

Ein "Quantensprung" in der Entwicklung der Menschheit: Um ein ganzheitliches Bewusstsein und ganzheitliche "Wege und Ziele" zu leben, braucht es eine umfassende Sicht und "Methodik", die die Ganzheit, die Lebendigkeit und die Dynamiken und die selbstorganisierenden Prozesse des Menschen, von Familien und Unternehmen erfasst und erschließt. Damit ist eine ganz neue Form von ganzheitlicher Beratung, Begleitung, Training, Coaching und lösungsorientierter Therapie angesprochen.

Der "Quantensprung" heisst: Teil der Lösung sein.

 

Was ist also das "ganze Bild"? Warum ist uns das Ganze abhanden gekommen? Um diese Frage auch nur ansatzweise zu beantworten, betrachten wir einen kurzen geschichtlichen Rückblick:

 

Von der Technik zur Ganzheit ...

 



Die technisch, mechanistische Perspektive

 


Technische Entwicklungen bestimmen mehr und mehr unser Bewusstsein (und unser Unbewusstsein) in unserer Lebens- und Arbeitswelt. Zahlreiche Forschungsarbeiten z.B. zu den Themen Mensch und Technik, Belastung und Beanspruchung, mentale und informatorische Belastung, Einfluss der Arbeitswelt auf den Menschen, Systemergonomie, Arbeitsgestaltung, Arbeitsstrukturierung, Organisation, Teamarbeit, Planungsleitlinien zur Arbeitsstrukturierung, Stress, physiologische und psychologische Grundlagen, Wahrnehmung, Führung, Motivation, Prozesstheorien der Motivation, Leistung, Intelligenz, Gehirnforschung, Flow-Forschung, Herzforschung, Therapieansätze - u.v.m. - sind vorgenommen worden. Viele Wissenschaften (s.o.) sind daran beteiligt gewesen.

 

Grundlegende Ergebnisse sind: Das Leben und die Arbeit kann uns tief beglücken oder krank machen. Die Motivationsforschung fragt uns nach unserer inneren Haltung und Wirkkraft. Die grundlegenden Fragen sind: OB, WO und WIE wir unser Leben, Arbeit und Technik wirklich bewusst und "im Dienste und zum Wohle des Menschen" einsetzen wollen. Die Beantwortung dieser Fragen ist eine fortwährende und lebenslange Aufgabe.

 

 

Beispiel "Wirtschaft":

 

Lange Zeit herrschte beispielsweise in der Wirtschaft der technische, analytische und mechanistische Ansatz vor, basierend z.B. auf dem Taylorismus, die Praxis der Unternehmensführung. Diese Sichtweise hatte und hat bis heute weitreichende Auswirkungen auf das kollektive Bewusstsein bis in den privaten und familiären Alltag hinein. Wir wissen nur oft nicht (mehr), dass uns dieses (tayloristische) Denken noch immer an einer ganzheitlichen Wahrnehmung hindert. Die Auswirkungen sind bis ins kollektive Bewusstsein hinein stark verankert. Diese "Störungen" sind mit der Zeit zur Gewohnheit und damit "unbewusst" geworden. 

 

Was ist das Wesen eines technischen, mechanistischen Ansatzes und einer derartigen analytischen Denkweise? Ein Beispiel: Die Steigerung der Produktivität in Unternehmen sollte durch die Teilung der Arbeit in kleinste Einheiten erreicht werden. Letztendlich führte aber gerade diese Teilung zu Mehr-Belastungen, zu Fremdbestimmung, zu einer Aufteilung von Arbeitsinhalten und dadurch zur Unter- und Überforderung der physischen und psychischen Natur des Menschen. Der Mensch hat noch nicht ganzheitlich gedacht bzw. gelebt. Gerade das gleichzeitige Vorkommen von "Unter- und Überforderung" macht es für den Alltags-Menschen so schwer, die Probleme klar zu erkennen. Die Mehrkosten sind dadurch um ein Vielfaches höher, als der Nutzen. Der Aspekt der Gesundheitsförderung als Erfolgsfaktor wurde noch nicht integriert.

 

Die technisch-mechanistische Perspektive hatte und hat noch heute Einfluss - im Privaten, in Beziehungen, in Familien, in Organisationnen und auch in vielen Teilen der schulischen und universitären Bildung. Dieser Einfluss und die weitreichenden Wirkungen auf das individuelle und kollektive Bewusstsein sind in vielen Bereichen des Lebens zu finden. Viele Themen und Fachdisziplinen werden immer noch als von einander unabhängige Elemente des Ganzen gesehen und behandelt.



2. Die systemische Perspektive

Der systemische Ansatz betrachtet das Ganze als Systeme und berücksichtigt auch die jeweiligen Teile eines Systems. Eine Organisation wird so z.B. als ein dynamisches System betrachtet, welches aus Teilen oder Teilsystemen besteht und welches mit diesen Systemen und externen Systemen im ständigen Austausch steht.

 

Ein Systemdenken kann hilfreich und nützlich sein, um über den rein technisch-mechanistischen Ansatz hinaus zu gehen und die Teile eines Systems wieder zu einem Ganzen zusammen zu fügen. Das Systemdenken allein berücksichtigt jedoch nicht automatisch auch "lebendige Systeme". Ein wesentlicher Faktor "lebendiger Systeme" ist der Faktor "Lebendigkeit" und der Umgang mit Veränderungen.

 

 

Beispiel 1:

 

Eine Organisation ist erst dann wirklich "lebendig" und "intelligent", wenn Sie auch Veränderungen immer wieder bewusst zu integrieren weiss. Vergangene Erfahrungen und neue Erfahrungen müssen also immer wieder im "Hier und Jetzt" miteinander aktiv verbunden werden können. Eine lernende Organisation bezieht bewusst auch die Vielfalt der Perspektiven grundsätzlich mit ein. Neue Fähigkeiten werden damit angesprochen.

 

 

Beispiel 2:

 

Der Mensch, mit seiner Persönlichkeit, besteht nicht nur aus einer systemischen, rationalen und physischen Dimension, sondern auch aus einer emotionalen und sinnbezogenen Dimension. Erst wenn alle Qualitäten bewusst erkannt und miteinander vereint werden, können wir von "ganzheitlicher Intelligenz" oder "ganzheitlicher Lebensqualität" sprechen.

 

 

 

3. Die ganzheitliche Perspektive



Der ganzheitliche Ansatz ist von seiner Natur her ein integrierender Ansatz, der sowohl die mechanistische Perspektive, die systemische Perspektive und den Erfolgsfaktor Gesundheit integriert und auch menschliche Wesensmerkmale umfassend berücksichtigt.

 

Eine ganzheitliche Perspektive ermöglicht somit nicht nur die Einzelteile eines Systems und das Zusammenspiel aller Einzelteile eines Systems zu betrachten (Bild oben, rechts), sondern sie ermöglicht zudem die natürlichen Dynamiken und Wechselwirkungen eines Systems, das Entstehen von Gesundheit, ganzheitlichem Bewusstsein, Synergie und nachhaltigem Erfolg (Bild oben, links). 

 

Die unerschöpflichen Vorteile ganzheitlicher Entwicklungen werden genutzt, wenn die erfolgreichen Elemente der Vergangenheit mit den visionären Elementen der Zukunft fortwährend im "Hier und Jetzt" miteinander verbunden und quasi "verschmolzen" werden. Damit ist das Wesen der Lebendigkeit in Form eines ganzheitlichen Prozesses beschrieben: Die lebendige Einheit von Körper, Geist und Seele in ihrem ganzheitlichen und einheitlich ausgerichtetem Sein.

 

Eine ganzheitliche Betrachtungsweise bezieht somit alle Dimensionen des Menschseins (die physische, die mentale, die emotionale, die Intuition und die Sinn- und Bewusstseinsebene) mit ein. Denn nur wenn sich Menschen in allen Dimensionen erfahren und angesprochen fühlen und eine klare Vision und einen klaren Sinn erkennen können, sind sie gern bereit und fähig, sich der Zukunft, einer Idee oder einer Sache voll anzuvertrauen. Gesundheit, Zufriedenheit, Leistungsfähigkeit, Innovationen und nachhaltige Erfolge können sich so frei entfalten.

 

 

 

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Inhaber: René Prior              Kfm. u. Dipl.- Psychologe

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